600 Gäste Feiern den ADSOBA-PARK (SOLARPARK HOHBERG)

Hohberg, 29. September 2014

Mit einem Tag der offenen Tür gingen am Sonntag (28. September 2014) die Feierlichkeiten zur Eröffnung des Adsoba-Parks in Hohberg zu Ende. Nachdem am Freitag bereits die offizielle Inbetriebnahme mit fast 200 geladenen Gästen stattfand, stand der Solarpark am Sonntag der Bevölkerung offen.

Einmal Mähen sind elf Kilometer, Kaninchen sind schlecht für die Nachtruhe und mit Panzern lassen sich Solarmodule reinigen. Solche spannende Details rund um den jetzt eröffneten Adsoba-Park erfuhren rund 600 Besucher am vergangenen Wochenende. Unter ihnen viele Familien aus der Region, die der Einladung von Investor Eckhard Aßmus gefolgt waren, sich über Solarmodule, Speichersysteme und die Wartung von Photovoltaikanlagen zu informieren.

Damit das Gras auf dem Gelände des Adsoba-Parks nicht irgendwann die Solarmodule verschattet, haben die Solar-Experten von Adsoba eigens eine Mähraupe angeschafft – doch für das riesige Grundstück braucht die Maschine Tage. „Einmal zwischen den Reihen durchmähen sind schon elf Kilometer“, erklärte Aßmus einem Jungen, der sich wundert, wofür man denn so ein Ungetüm von Rasenmäher brauche.

Dass das 138.000 Quadrater große Gelände außerdem mit Kameras überwacht wird (darunter auch Wärmebildkameras), hat mit versicherungsrechtlichen Gründen zu tun. Adsoba-Mitarbeiter Dietmar Gureth hat das System anfangs jedoch regelmäßig um den Nachtschlaf gebracht – immer dann, wenn Kaninchen über das Grundstück hüpften, schlug das System Alarm...

„Mich hat besonders fasziniert, dass sich viele Besucher schon intensiv mit Photovoltaik auseinandergesetzt hatten“, sagt Eckhard Aßmus. „Das haben wir vor allem an den vielen Fachfragen bei der Begehung des Solarparks gemerkt.“ Ob optimale Größe einer Solarstromanlage für den Eigenverbrauch oder aktuelle Renditechancen: Bei den Experten von Adsoba, Solarmarkt und dem E-Werk Mittelbaden erhielten die Besucher kompetente Hilfe. Aßmus: „Viele Familien sind heute darauf angewiesen, dass beide Elternteile Geld verdienen. Mit einer Solaranlage holt man noch einen dritten Verdiener mit ins Boot.“

Neben Vorträgen zu Themen wie Speichersystemen, Eigenstromerzeugung, Monitoring und Wartung präsentierten Firmen aus dem gesamten Bundesgebiet Lösungen für die Solarstromernte – darunter Speichersysteme für den Dachboden, Elektro-Fahrzeuge, Reinigungsroboter für Solaranlagen sowie Landschaftspflegegeräte. Für große Freude bei den Kleinen sorgte ein Kettenfahrzeug, mit dem sich Solarflächen in so ziemlich jedem Winkel reinigen lassen: Neben den extrem rutschfesten Gummiketten saugt sich der 60-Kilo-Panzer mit seinen Wischbürsten und einer Vakuumpumpe so am Untergrund fest, dass er theoretisch sogar kopfüber fahren könnte.

An der selben Stelle hat zwei Tage zuvor bereits die offizielle Inbetriebnahme des Adsoba-Parks stattgefunden, zu der auch Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer angereist war. Sie bezeichnete den Adsoba-Park als „Vorzeigeprojekt der Energiewende“. Der Adsoba-Park in Hohberg ist dank seiner Leistung gemeinsam mit einer kürzlich ans Netz gegangenen EnBW-Anlage in Königsbronn landesweit Spitze. Mit dem Tag der offenen Tür gingen die Feierlichkeiten zur Eröffnung des Solarparks nun zu Ende.

+49 (0)7808 / 91425-0